Mehr Bahnhof für die Hauptstadt

Schritt für Schritt zu einem leistungsfähigeren Bahnhof Bern

Im Bahnhof Bern ist es eng: Dicht drängen sich die Menschen zu den Pendlerzeiten auf den Perrons und in den Passagen. In engem Takt fahren Züge ein und aus. Der Bahnhof hat seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Damit der Bahnhof Bern auch in Zukunft funktionsfähig ist, muss er ausgebaut werden.

Der zweitgrösste Bahnhof der Schweiz spielt eine Hauptrolle im in- und ausländischen Bahnverkehr: In Bern laufen nicht nur die nationalen Ost-West-Linien zusammen, sondern seit dem neuen Lötschbergtunnel immer mehr internationale Nord-Süd-Verbindungen. Auf regionaler Ebene erschliesst die Berner S-Bahn vom Bahnhof Bern aus die Hauptstadtregion mit über einer Million Menschen in sechs Kantonen.

Und es werden in Zukunft noch mehr Passagiere und Züge: Das Gesamtverkehrsmodell des Kantons Bern geht davon aus, dass die Nachfrage in der Region Bern bis ins Jahr 2030 um rund 50 Prozent zulegt.

Mit dem Projekt «Zukunft Bahnhof Bern» (ZBB) soll der Bahnhof Bern für die künftigen Anforderungen gerüstet werden. Zwei grosse Ausbauschritte sind geplant:

1. Ausbauschritt: Ausbau RBS-Bahnhof und neue Unterführung Mitte
Bis 2025 sollen zuerst der RBS-Bahnhof neu gebaut, eine neue SBB-Unterführung – die neue Unterführung Mitte – mit einem zweiten Hauptzugang beim Bubenbergzentrum erstellt sowie die Verkehrsverhältnisse auf dem Bubenbergplatz an die Anforderungen der starken Passantenströme angepasst werden.

2. Ausbauschritt: Seitliche Erweiterung SBB-Bahnhof
Bis 2035 ist die seitliche Erweiterung des SBB-Bahnhofs mit vier zusätzlichen Gleisen vorgesehen.

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