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News 20. April 2020

SBB nimmt Baustelle im Bahnhof Bern wieder in Betrieb

Nach dem kontrollierten Baustellenstopp im Zusammenhang mit dem Coronavirus im März, nimmt die SBB ihre Baustelle zu ZBB am Montag, 20. April 2020 teilweise wieder in Betrieb. Dabei hat der Schutz der Mitarbeitenden sowie die Sicherung des Bahnbetriebes im Grundangebot nach wie vor oberste Priorität.

Die SBB nimmt ihre Baustelle zwischen der Grossen Schanze und der Perronhalle im Bahnhof Bern geordnet wieder in Betrieb. Ab Montag, 20. April 2020 werden schrittweise einzelne Arbeiten aufgenommen. Dafür müssen die beauftragten Bauunternehmen folgende Bedingungen erfüllen:

  • Die Vorgaben des Bundes und des BAG sind strikt eingehalten.
  • Die Materialversorgung der Arbeitsstelle ist gesichert und der Personaleinsatz über mehrere Wochen gewährleistet.
  • Es kommen keine für den Bahnbetrieb kritischen Personalressourcen der SBB zum Einsatz.

 In einem ersten Schritt werden am 20. April 2020 die Arbeiten auf dem Installationsplatz Grosse Schanze, in der Perronhalle und bei der Aebimatt wieder aufgenommen. Danach folgen ab 22. April 2020 die Arbeiten an der Baugrube der Unterführung Mitte. Wie schnell die Baustelle wieder komplett hochgefahren werden kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Lage ab. Aussagen über die konkreten Auswirkungen auf geplante Inbetriebnahme-Termine können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden. Die SBB und die Bauunternehmen sind noch daran, die Bauarbeiten im Ganzen neu zu planen und werden zu gegebener Zeit über das neue Bauprogramm informieren.

Grund für die Schliessung der Baustelle in Bern sowie vieler weiterer SBB-Baustellen in der Schweiz waren die verschärften Hygienevorgaben des Bundes, sowie die Wahrscheinlichkeit von vermehrten personellen Ausfällen. Die SBB stellte damit rechtzeitig einen geordneten und sicheren Rückzug auf ihren Baustellen sicher. Sie fokussierte schweizweit im Unterhalt und Baubereich der Bahninfrastruktur all ihre Ressourcen auf die Störungsbehebung, den betriebsnotwendigen Unterhalt sowie auf den sicherheitsrelevanten Substanzerhalt und auf sicherheitsrelevante Bauphasen in der Ausführung. Das reduzierte Angebot konnte die SBB trotz dieser Massnahmen weiterhin gewährleisten und die Grundversorgung mit dem Güterverkehr sicherstellen. Weitere Informationen finden Sie hier.

RBS baut weiter

Auf den RBS-Baustellen von Zukunft Bahnhof Bern konnten die Bauarbeiten stets weitergeführt werden. Der RBS und die beauftragten Unternehmungen hielten sich dabei an die geltenden Vorgaben des Bundes. Es wurden die nötigen Massnahmen getroffen, um die vom Bund geforderten Sicherheits- und Hygienemassnahmen einzuhalten. Die Einhaltung der Massnahmen wurden auf den Baustellen zudem geprüft und bei Bedarf weiter optimiert. Auf den Baustellen des RBS werden hauptsächlich mechanische Arbeiten getätigt (eine Person in einem Bagger, eine Person im LKW u.ä.) oder es sind Arbeiten im Gange, bei denen nur wenige Bauarbeiter gemeinsam im Einsatz sind (z.B. Bohrarbeiten im Schacht Laupenstrasse).

Die Stadt Bern stimmt ihre Planung weiterhin eng mit SBB und RBS ab. Da sie im Rahmen von ZBB derzeit noch keine Baustellen betreibt, waren und sind auch keine entsprechenden Massnahmen notwendig.

Das Bundesamt für Verkehr ist informiert.

2 Kommentare

  1. Bruno Gehrig

    Mir ist nicht ganz nachvollziehbar, warum die SBB die Baustellen heruntergefahren hat und somit Terminverzögerungen provoziert und die RBS durchgängig gearbeitet hat?

    1. Maria Wieland

      Guten Tag Herr Gehrig. Die Antworten auf Ihre Fragen sind in diesem Artikel erläutert. Freundliche Grüsse, Maria Wieland

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