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News 29. Oktober 2019

Neues Perron mit Gleisen 49/50 geht in Betrieb.

Am Montag, 4. November 2019 werden am Bahnhof Bern die neuen Gleise 49 und 50 in Betrieb genommen. Nach dem Stellwerk im Juni ist das bereits die zweite grosse Inbetriebnahme im Projekt «Zukunft Bahnhof Bern».

Die Bauarbeiten am Projekt «Zukunft Bahnhof Bern» laufen auf Hochtouren. Um den Betrieb während dieser Arbeiten aufrecht erhalten zu können, hat die SBB das Perron Gleis 9/10 um 385 Meter Richtung Westen verlängert. Die neuen Gleise tragen ab Höhe der «Welle» die Bezeichnungen 49 und 50. Mit der Perronverlängerung können während der anstehenden Bauarbeiten Gleise ausser Betrieb genommen werden, ohne Ausdünnung des Fahrplans. Am neuen Perron können pro Gleis zwei S-Bahn-Züge und neu auch zwei Fernverkehrszüge halten. Gewisse Umsteigewege im Bahnhof werden für die Reisenden allerdings länger.

Mehr Platz.

Damit die Reisenden mehr Platz auf dem Perron haben, verfügt dieses über ein 170 Meter langes und bis zu acht Meter breites, begehbares Dach mit Zugang von der «Welle» aus. Zwei Treppen und ein Lift führen zum eigentlichen Perron hinunter. Damit die Reisenden das Gleis 49/50 finden, installiert die SBB eine umfangreiche Signaletik auf allen Ebenen des Bahnhofs. Zudem hat sie zusätzliche Massnahmen in der Kundeninformation ergriffen, wie beispielsweise Zugdurchsagen, Informationsflyer sowie zusätzliches Personal zur Kundenlenkung am Bahnhof.

Biel/Bienne–Lyss–Bern & La Chaux-de-Fonds–Neuchâtel–Bern.

Ab Montag, 4. November 2019, fährt der Regio Express Biel/Bienne–Lyss–Bern im Gleis 49 ein und aus. Der Regio Express La Chaux-de-Fonds–Neuchâtel–Bern kommt im Gleis 50 an und fährt neu ab Gleis 5/6.

Mit den geplanten Verbindungen ab Gleis 49/50 können die Bahn-Anschlüsse an den öffentlichen Nahverkehr gewährleistet werden. Die SBB empfiehlt Reisenden, die auf den Bus oder das Tram umsteigen, die nahegelegenen Haltestellen Schanzenstrasse, Obergericht und Hirschengraben zu benützen.

Zeitraffer.

Die Bauarbeiten der Perronverlängerung können termingerecht per 2. November 2019 abgeschlossen werden. Die Vorarbeiten dauerten von Juni bis September 2018, die Hauptarbeiten seit Dezember 2018. Aber sehen Sie selbst:

43 Kommentare

  1. .

    Jetzt darf man fast 1 km durch den ganzen Bahnhof gehen, nur um den Bus zu erreichen … Zwar ist die Brücke schön, aber für die Pendler ist es doch ein wenig umständlich, in der „Pampa“ aussteigen zu müssen, obwohl man durch das ganze Gleis 9 durchfährt. Könnte der Zug nicht zuerst auf Gleis 9 halten und danach auf das Gleis 49 weiterfahren?

    1. Maria Wieland, SBB

      Vielen Dank für das Feedback. Ja, manche Wege durch den Bahnhof verlängern sich, wenn man auf/vom Gleis 49/50 unterwegs ist. Die einzige Alternative wäre gewesen, Zugverbindungen ganz zu streichen. Somit sind die längeren Wege für die meisten Reisenden die bessere Lösung. Wir empfehlen die von der Welle nahegelegenen Bushaltestellen Schanzenstrasse, Obergericht und Hirschengraben zu benützen. Ab Fahrplanwechsel am 15.12.19 wird übrigens auch die Linie 20 an der Schanzenstrasse halten, weil sie bis in die Länggasse verlängert wird. Freundliche Grüsse

      1. M B

        … das ist immerhin, nebst der ungenehmen Tatsache, nun gefühlt in Fribourg aus- und einsteigen zu müssen, eine positive Nachricht!

        1. Alex Oberholzer

          Sie übertreiben also masslos.
          Wissen Sie wo Fribourg ist??
          Soll die SBB lieber Züge streichen?
          Immer diese Übertreibungen und Nörgeleien.
          Das neue Gleis ist ca Höhe City-West. Sind also nur ein paar Meter.
          Und das ist ja der Sinn, das Gleis 9 für einen anderen Zug frei ist.
          Das ist so ein Detail. Bern hat glaube ich grad andere Probleme, das der Flughafen wieder in Gang kommt und es dort wieder mehr Arbeitsplätze gibt und wieder Leben reinkommt

  2. Thomas Grünwald

    Guten Tag – ich habe grosses Verständnis für Unannehmlichkeiten, die Reisenden während den Bauarbeiten entstehen. Dazu gehört auch der relativ grosse Zeitaufwand, der nun für mich als Pendler von Biel her entsteht. Mich würde nur interessieren, ob diese Umstände zeitlich begrenzt sind? Wird das Pendeln von und nach Biel irgendwann mal wieder eine Zugreise wie eine andere auch? mit einem normalen Aus- und Einstiegsort im Bahnhof Bern? Das wäre sehr wichtig, damit die tausenden betroffenen Reisenden eine Perspektive haben und sich nicht zu stark benachteiligt fühlen. vielen Dank für Ihre Auskunft – mit freundlichen Grüssen

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Herr Grünwald. Vielen Dank für das grosse Verständnis und Ihre Anfrage. Es ist vorgesehen, dass der RE Biel/Bienne–Lyss–Bern bis zum Fahrplanwechsel Ende 2020 ab dem neuen Perron fährt. Welche Züge ab 2021 auf Gleis 49/50 halten, ist noch in Planung und hängt von den Bauphasen ab. Dass es jetzt unter anderem diese Linie ist, die am verlängerten Perron hält, hat einen klaren Grund: Es sind die Züge, die am frühesten vor bzw. nach der vollen und halben Stunde ankommen bzw. abfahren; entsprechend bleibt bei diesen Verbindung am meisten Zeit, um die Anschlüsse im getakteten Fahrplan zu erreichen. Wenn Sie vom Zug auf den Bus oder das Tram umsteigen, empfehlen wir die von der Welle nahegelegenen Bushaltestellen Schanzenstrasse, Obergericht und Hirschengraben zu benützen. Ab Fahrplanwechsel am 15.12.19 wird übrigens auch die Linie 20 an der Schanzenstrasse halten, weil sie bis in die Länggasse verlängert wird. Freundliche Grüsse

  3. Kira Helfenberger

    Der Weg zu den neuen Gleisen 49/50 ist eine Zumutung, wenn man vom Hauptbahnhof her kommt. Im Vegleich zu bisherigen Gleisen muss mit ca 5Minuten mehr für den ganzen Weg rechnen. Da die Gleise dadurch übermässig in die Länge gezogen werden, sind auch die ersten Wagons überfüllt, da nachdem man endlich das Gleis erreicht hat, nicht auch noch viel weiter läuft. Es ist nicht gerade glücklich gelöst.

    1. Maria Wieland, SBB

      Liebe Frau Helfenberger. Merci für das Feedback. Der Bahnhof Bern hat seine Kapazitätsgrenze erreicht und muss ausgebaut werden. Das verlängerte Perron erlaubt uns, während der Ausbauarbeiten das bestehende Angebot aufrecht zu erhalten. Denn: Ohne Perronverlängerung hätten wir Zugverbindungen streichen müssen, was auch nicht im Sinn der Kundinnen und Kunden ist. Wir mussten also einen Kompromiss finden, um das Angebot in Bern auch weiterhin anbieten zu können. Wir empfehlen die von der Welle nahegelegenen Bushaltestellen Schanzenstrasse und Obergericht sowie die Bus- und Tramhaltestelle Hirschengraben zu benützen. Ab Fahrplanwechsel am 15.12.19 wird übrigens auch die Buslinie 20 an der Schanzenstrasse halten, weil sie bis in die Länggasse verlängert wird. Freundliche Grüsse

  4. Joël Guélat

    Liebe Frau Wieland
    Sie haben die Frage „Könnte der Zug nicht zuerst auf Gleis 9 halten und danach auf das Gleis 49 weiterfahren?“ gar nicht geantwort. Anstatt bedrohen Sie den „Zugverbindungen ganz zu streichen“. Ich freue mich Ihre Antwort zu lesen. Lieben Gruss

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Herr Guélat. Wenn es eine gute Lösung gäbe, den Reisenden den Weg zu ersparen, würden wir diese umsetzen. Zur konkreten Frage: Damit es für die Reisenden keine Verwirrung gibt, sollten Züge so oft wie möglich am gleichen Ort halten und abfahren. Deshalb lassen wir die RE von Gleis 49 und 50 auch nicht ab und zu oder wenn gerade möglich, auf den Gleisen 9 und 10 halten. Eine solch flexible Gleisbenutzung würde gerade bei den Pendlern zu grosser Verwirrung führen. Und aufgrund des Bauprogrammes gäbe es teilweise sogar innerhalb derselben Stunde unterschiedliche Gleisbelegungen, was zu grossen Missverständnissen führen würde. Auch ein zusätzlicher Stopp im Gleis 9 während der Ausfahrt ist nicht möglich, da nur drei Minuten später bereits der nächste Zug im Gleis 9 anhält. Besonders in Stosszeiten würde ein solcher Zusatzstopp zu (weiteren) Verspätungen führen. Selbstverständlich arbeitet die SBB laufend weiterhin daran, die Situation für die Reisenden zu verbessern. Sollten sich neue Lösungen im Sinne der Reisenden eröffnen, würden diese auch umgesetzt. Liebe Grüsse

  5. Noam

    Mich stört die längere Laufzeit nicht so stark, allerdings finde ich unangenehm, dass es in der „Gangway“ keine Uhren hat. Ich kann am Anfang auf die Uhr schauen, danach muss ich 170m einfach hoffen ich habe mich in der Gehgeschwindigkeit nicht verkalkuliert.

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag. Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Sehr gerne nehme ich Ihr Anliegen auf und leite es den Verantwortlichen für die Ausstattung des Perrondachs weiter für allfällige, laufende Anpassungen. Bis dahin können Sie sich ja ganz altmodisch an einer Armbanduhr orientieren, auf das Handy oder sogar auf die anderen Passagiere verlassen 🙂 Liebe Grüsse

  6. Denise Sollberger, Biel

    Der Fussweg von Gleis 49 zu den anderen Geleisen und ins Zentrum ist viel zu lang und eine Zumutung für Gehbehinderte und ältere Leute.
    Die führt zwangsläufig dazu, dass der Regionalzug hoffnungslos überfüllt sein wird. Hat die SBB dafür Vorkehrungen getroffen?
    Die Signalisation zu den neuen Geleisen finde ich absolut ungenügend vor allem in den Stosszeiten. Eine Person mit Flyern in der Hand reicht da überhaupt nicht, zudem diese auch noch den Ärger der Reisenden zu spüren bekommt.

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Frau Sollberger. Vielen Dank für ihre Meldung. Ja, für alle Reisenden ab Gleis 49/50 werden die Wege leider länger oder je nach Anschlüssen an den Nahverkehr zumindest anders. Wir haben grosses Verständnis für den Unmut darüber. Die einzige Alternative zur Perronverlängerung wäre eine massive Ausdünnung des Fahrplanes über viele Jahre gewesen. Heisst: ohne Perronverlängerung hätten wir Zugverbindungen komplett streichen müssen, was auch nicht im Sinn der Kundinnen und Kunden ist. Reisenden mit Mobilitätseinschränkungen stehen zudem natürlich unsere Handicaphelfer/innen sowie die Bahnhofhilfe zur Verfügung. Zu einer möglichen Verschiebung auf die S-Bahn kann ich Ihnen leider keine Auskunft geben, da diese von der BLS betrieben wird. Ausserdem wurde das neue Perron wurde erst Anfang Woche in Betrieb genommen; für allgemein gültige Aussagen ist es noch zu früh. Zu Ihrem Anliegen mit der Signalisation: Es gibt an allen Ein- und Ausgangspunkten des Bahnhofs entsprechende Schilder und Wegweiser. Insgesamt gibt es über 100 neue Schilder und über 70 Anpassungen an bestehenden Schildern. Seit der Inbetriebnahme haben wir zudem bereits verschiedene Stellen mit Verbesserungspotential entdeckt und Massnahmen eingeleitet, beispielsweise wird es zusätzliche Schilder auf dem Perron Gleis 9&10 sowie in der Unterführung geben. Zudem empfehlen wir die App “Mein Bahnhof”, die mit moderner Beacon-Technologie eine präzise Navigation durch den Bahnhof ermöglicht. Freundliche Grüsse

  7. Sven Hofer

    Was ich nicht verstehe, warum man die Leute nicht am bisherigen aussteigen lässt und dann hinten parkt und dann um XX:12 und XX:42 die Leute einsammelt wie es die S-Bahn von Belp her macht, dort reichen ja auch knapp 1,5 Minuten auch zum einsteigen…. So müsste niemand laufen sondern gleich einsteigen

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Herr Hofer. Wenn es eine gute Lösung gäbe, den Reisenden den Weg zu ersparen, würden wir diese umsetzen. Fakt ist, dass diese Perronverlängerung die einzige Möglichkeit ist, den Fahrplan während den Bauarbeiten im Bahnhof Bern aufrecht zu erhalten. Die Alternative wäre eine massive Ausdünnung des Fahrplanes über Jahre gewesen. Zur konkreten Frage: Damit es für die Reisenden keine Verwirrung gibt, sollten Züge so oft wie möglich am gleichen Ort halten und abfahren. Deshalb lassen wir die RE von Gleis 49 und 50 auch nicht ab und zu oder wenn gerade möglich, auf den Gleisen 9 und 10 halten. Eine solch flexible Gleisbenutzung würde gerade bei den Pendlern zu grosser Verwirrung führen. Und aufgrund des Bauprogrammes gäbe es teilweise sogar innerhalb derselben Stunde unterschiedliche Gleisbelegungen, was zu grossen Missverständnissen führen würde. Auch ein zusätzlicher Stopp im Gleis 9 während der Ausfahrt ist nicht möglich, da nur drei Minuten später bereits der nächste Zug im Gleis 9 anhält. Besonders in Stosszeiten würde ein solcher Zusatzstopp zu weiteren Verspätungen führen. Selbstverständlich arbeitet die SBB laufend weiterhin daran, die Situation für die Reisenden zu verbessern. Sollten sich neue Lösungen im Sinne der Reisenden eröffnen, würden diese auch laufend direkt umgesetzt. Liebe Grüsse

  8. Renato Däppen

    Liebe Frau Wieland
    Hier kommt auch noch eine Kompliment an die SBB. Ich finde es super das man sich gedanken macht wie man diese grosse Aufgabe mit dem „Zukunft Bahnhof Bern“ am besten lösen oder bewältigen kann ohne Zugausfälle und diese lösung mit dem längeren Perron passt perfekt. Da heutzutage alles schneller gehen muss haben viele Personen leider die Flexibilität verloren und das Verständnis für solche Änderungen die ein paar Minuten mehr dauern. Ich komme auch von Lyss und bin froh das die Verbindung nicht gleich gestrichen wurde. Somit bedanke ich mich und bin gespannt wie der Bahnhof Bern sich entwickeln wird.

    Danke
    Mit freundlichen Grüssen

    1. Maria Wieland, SBB

      Lieber Herr Däppen. Vielen herzlichen Dank für das grosse Verständnis und die Offenheit! Es freut uns sehr, dass Sie die Vorteile dieser Veränderung für die Übergangsphase zum neuen Bahnhof sowie die grosse Herausforderung der Bauarbeiten unter laufendem Betrieb sehen. Freundliche Grüsse

  9. Michael Fus

    Was besonders störend ist, ist dass die SBB ebenfalls entweder nicht fähig oder zu geizig waren den Bieler Pendlern einen Witterungsschutz zu spendieren.
    Jeder kleinste Schweizer Provinzbahnhof bietet das – nur die Bieler Pendler sind den SBB so wertlos und unwichtig, dass die das nicht brauchen. So muss man dann wohl auch den nicht sehr intelligenten Ratschlag verstehen im Winter bei Wind und Wetter ab der Schanzenstrasse umzusteigen.

    Wenn jetzt die Pendler nach Ladenschluss noch in die Apotheke wollen, können sie auch einmal quer durch den Bahnhof laufen. Oder müssen dann in dieser Welle7 einkaufen, weil ihr von der SBB nicht nur gegenüber Bieler Pendlern absolut rücksichtslos seid, sondern ich mir gut vorstellen kann, dass ihr auch noch hinterrücks mit der Migros Abspann getroffen habt deren gescheitertem Welle7 Projekt mehr unfreiwillige Laufkundschaft zuschustern zu wollen.

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Her Fus. Vielen Dank für ihre Meldung. Alle Perrons bei den SBB werden nur teilweise überdacht. Auch im Bahnhof Bern ist das so. So sind auch heute schon die westlichen Enden der Perrons 1 bis 8 nicht überdacht. Selbstverständlich arbeitet die SBB laufend weiterhin daran, die Situation für die Reisenden zu verbessern. Sollten sich neue Lösungen im Sinne der Reisenden eröffnen – allenfalls sogar in Form einer Überdachung des neuen Perrons, würde eine entsprechende Planung in Angriff genommen. Zur Frage nach der Apotheke: Unseren Kundinnen und Kunden ist es selbstverständlich weiterhin frei überlassen, wo sie ihre privaten Besorgungen machen. Alternativ zum Angebot in der Welle7 stehen ihnen in der Nähe beispielsweise im PostParc oder bei der Schanzenstrasse weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Freundliche Grüsse

      1. .

        Wo ich Herr Fus wiedersprechen muss, ist bei der Tatsache, das wir Seeländer gegenüber der SBB und den anderen Projektpartner wertlos sind. Ganz im Gegenteil, die SBB ist sehr Dialog bereit (Diese Webseite, RailService Twitter Account usw.). Wo ich aber zustimmen muss, das der Zug irgendwo hält, wo es gar keine Überdachung für die Passagiere gibt. Je nachdem wo man aussteigt, ist man schon recht lange dem Wetter ausgesetzt. Da wir schon benachteiligt sind mit diesem Gleis, muss hier in meinen Augen dringend noch nachgebessert werden. Merci!

        Freundliche Grüsse

    2. Thomas Hunkeler

      Guten Tag Herr Fus,
      Ich würde jetzt Kerzers mit rund 5100 Einwohner nicht gerade als Schweizer Provinzbahnhof bezeichnen, aber Fakt ist, dass die BLS die Kerzerser Pendler seit über 20 Jahren ohne Perronbedachung buchstäblich im Regen stehen lassen, insofern ist die diesbezügliche Situation an den Perrons 49/50 in Bern wahrlich ein Luxusproblem!
      Beste Grüsse aus Kerzers,
      Thomas Hunkeler

  10. S. Gasser

    Schon lustig, dass die Verlagerung ausgerechnet jene Verbindungen trifft (Bern – Biel und Bern – Chx de Fonds) die in naher Zukunft und gegen den Willen der SBB von der BLS betrieben werden sollen.
    Ein Schelm, wer Böses denkt…

    1. Maria Wieland, SBB

      Liebe Frau Gasser. Wir haben geschaut, welches die beste Lösung für die Reisenden mit dem Fahrplan ist – unabhängig von der Strecke oder Destination und in Absprache mit der BLS. Wir lassen die Züge am verlängerten Perron halten, die als erstes vor der vollen bzw. halben Stunde ankommen und als letztes abfahren und somit das Umsteigen am ehesten gewährleistet bleibt, weil die Reisenden so am meisten Zeit haben umzusteigen. In diesem Fall hat es zufällig eine Linie der BLS getroffen, sowie eine der SBB, die bald zur BLS wechselt. Wirklich ein Schelm, wer Böses denkt! Liebe Grüsse

      1. Kevin Keller

        Tach Frau Gasser

        haben Sie was anders erwartet. SBB funktioniert schon lange wie die Trump-Regierung. Die haben doch eine Ausrede auf ALLES.

        1. Maria Wieland, SBB

          ausser für die Trump-Regierung 😉

  11. Chris Kuhn

    Absolute Frechheit was sich hier erlaubt wird und eine systematische Diskriminierung der Reisenden von Biel, immerhin der zweitgrössten Stadt des Kantons. Die S31 sind zudem ebenfalls Hoffnungslos überfüllt.
    Und wenn ich die Antworten auf die Reklamationen anschaue dann werde ich erst recht sauer, nichts als ein bisschen Verständnis zeigen aber passieren wird ja trotzdem nichts.

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Herr Kuhn. Es tut uns leid, dass Sie ein schlechtes Gefühl und das Vertrauen in den Verbesserungswillen der SBB verloren haben. Ich kann Ihnen hierzu sagen, dass wir es sehr ernst damit meinen und laufend weiter an einer möglichen Verbesserung der Situation für die Reisenden arbeiten. Die situation am neuen Perron in all seinen Facetten sowie sämtliche Rückmeldungen dazu werden seit der Inbetriebnahme mit Blick auf allfälliges Optimierungspotential zu Gunsten der Reisenden analysiert. Sollten sich neue Lösungen im Sinne aller Reisenden und des Gesamtsystems eröffnen, würden diese selbstverständlich umgesetzt. Liebe Grüsse

  12. Alex Fahrni

    Entschuldigung das ich das sage, aber eure Sorgen möchte ich mal haben liebe Bieler.

    Wisst Ihr eigentlich wie schwer es ist einen grossen Bahnhof auszubauen wie in Bern, wo rings herum alles bebaut ist von der Stadt??
    Und den ganzen Tag Züge ein und ausfahren.
    Ich bin im Emmental aufgewachsen, früher auch ohne Überdachung. Und wegen Bauarbeiten vor ein paar Jahren wurde unser 1/2h Takt gestrichen. Der kam erst 1 Jahr später wieder. Und wir haben es überlebt.
    Auch das unser Schalter geschlossen wurde. Und man beim BLS Automaten noch nicht so viele Tickets lösen konnte wie heute war auch sehr mühsam.
    Ein knappes umsteigen von Gl. 1 auf 12 ist genauso weit und sehr mühsam am Abend und Morgen wenn es viele Leute hat im Bahnhof.
    Und um den Bahnhof gibt es so viele Haltestellen von Bus und Tram.
    Und wenn es regnet hat man sowieso einen Schirm dabei.
    Und das wegen Einkaufen und so: da kann man die SBB nun wirklich nicht haftbar machen!!! Ebensowenig die Airlines am Flughafen.
    Apotheke, Migros, Coop, Kiosk ist so unabhängig von den SBB.
    Die Bahnhof Apotheke in Bern ist sowieso im 2.Stock.
    Da muss man von jedem Gleis durch den Bahnhof laufen.
    Und im Bahnhof Biel und in der Umgebung gibt es Massenhaft Apotheken. Rechts vom Bahnhof und gerade aus und im Bahnhof und hinter dem Bahnhof im Coop Center. Und muss man jeden Tag in die Apotheke?

    Tut mir leid, aber ich weiss es nicht was diese Nörgeleien ständig sollen.
    Es bringt nichts und die SBB unternehmen alles, sofern das an einem solchen Mammut Projekt möglich ist auf so engem Raum.
    Am Flughafen reklamiert auch niemand!! wenn man durch die Sicherheitskontrolle geht und der Flieger startet am äussersten Gate. Sind in Zürich und München zum Teil sehr, sehr lange Wege. Und es gibt viele Pendler im Flugzeug wo das sehr oft machen müssen.

    Und was wohl niemand daran denkt: Bern-Biel, bietet euch die SBB ALLE 15min 1 Zug.
    Eine der wenigen Linien wo das hat. Von früh bis spät. Da reklamiert niemand. Die SBB hätte ja während der Bauarbeiten die RegioExpress Züge streichen können und nur noch die S-Bahn fahren lassen.
    Ich habe auch mal in Biel gewohnt und die Züge in Bern sind schon immer auf den hinderen Geleisen abgefahren.
    Und Bewegung ist gesund, grad wenn man den ganzen Tag im Büro war.
    Und wegen der Zeit: alle schauen aufs Handy, immer.
    Auf der Welle gibt es überall Uhren und an den digitalen Abfahrtstafeln auch und sonst darf man eine andere Person sicher auch fragen

    1. Rolf Hefti

      Warum in der Schweiz über alle und jede Baute gejammert werden muss, ist mir auch schleierhaft, mir als Baufan gefällt es aber, dass das Tempo des Bauens eher zugenommen hat, wenn denn irgendwo neu & umgebaut werden muss. Als Zürcher freut es mich besonders, dass endlich mal, auch in der Region Bern, etwas Neues entsteht !

  13. Katrin Mosimann

    Also wenn ich hier die Kommentare lese, denk ich nur: Hut ab, die Frau Wieland hat Schneid! Ich hätte schon längst die Nerven verloren. Klar ist es beschissen aber besser als eine gestrichene zuglinie. Was mich interessieren würde, gibt es noch eine andere möglichkeit von diesem gleis weg als über die welle bzw über die anderen geleise?

    1. Maria Wieland, SBB

      Liebe Frau Mosimann. Vielen herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung. Ihre positive Rückmeldung freut uns natürlich sehr. Zu Ihrer Frage: Nein, wenn man vom Perron Gleis 49/50 weggehen will, führen die Wege jeweils über die Welle oder via Perron Gleis 9/10 in die Unterführung. Freundliche Grüsse

  14. Daniel Grob

    Die Antworten auf die „drängendsten“ Fragen sind absolut ungenügend, technokratisch und teilweise auch absolut unkorrekt: Weshalb soll denn ein Halt auf dem anschliessenden Gleis 9 oder 10 nicht bei jeder Fahrt möglich sein? Die Züge müssen ja ohnehin dort durchfahren, geht ja nicht anders, also müssen die Geleise vorher sowieso frei sein. Die Logik der SBB schlägt Puzrelbäume. Würden die Züge nach Westen ausfahren, wäre das noch einigermassen zu verstehen. Und die Aussage, das Bedürfnis für einen Ausgang am weit entfernten Perronende sei „bisher nicht bekannt“ gewesen, entlarvt die Verantwortlichen als Nicht-Bahnfahrer. Wer etwas von Fussverkehr versteht, der hätte das in der allerersten Phase der Planung schon bemerkt. Alles in Allem: Hilflos, dilletantisch und technokratisch. Schafft die Zugfahrenden ab, dann könnt ihr so planen!

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Herr Grob. Danke für Ihre Rückmeldung. Ich bedauere sehr, dass Sie diese Ausführungen als ungenügend erachten. Gerne betone ich hier, dass sie jedoch korrekt sind. Der zusätzliche Halt ist laut heutigem Stand nicht möglich, da nur drei Minuten später bereits der nächste Zug im Gleis 9 anhält. Das ist zu knapp und besonders in Stosszeiten würde ein solcher Zusatzstopp zu weiteren Verspätungen führen. Freundliche Grüsse

  15. Patrick Löwenich

    Guten Tag Frau Wiedland

    Sie soll ich als Pendler mit den Aussagen „ich hasse den Scheiss-Zug, ich hass den Scheiss-Gleis 49“ umgehen. Das motiviert mich extrem am Montagmorgen zur Arbeit.

    Vorschlag: Der SBB soll doch während der Winter-Session unsere genailen Köpfe und Diener des Volkes aus der Politik (ZH, AG, BS etc.) aus Gleisen 49/50 reisen lassen.
    Ich bin gespannt auf die Feedbacks.

    Freundliche Grüsse
    Patrick Löwenich

  16. Mario Denim

    Der Gangway ist nichts anders als der Porsche für den Star-Architekten, womit er seine gewissen Kleinigkeiten kompensieren will.

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Herr Denim. Ein Porsche am Bahnhof wäre doch etwas unpassend, oder? Das begehbare Perrondach hingegen hat wichtige Funktionen dort wo es ist: Es bietet den Reisenden mehr Platz beim Weg zu den Zügen, entlastet somit das Perron und ausserdem dient es als direkter Zugang ab der Welle. Aber ja, schön anzusehen ist es wie ein Porsche;-) Mit dem verlängerten Perron und den neuen Gleisen kompensiert die SBB die temporären Gleissperrungen, welche für den Bau der neuen «Unterführung Mitte» sowie für weitere Bauarbeiten im Bahnhof und Knoten Bern nötig sind. Die einzige Alternative zur Perronverlängerung wäre eine massive Ausdünnung des Fahrplanes über viele Jahre gewesen. Heisst: ohne Perronverlängerung hätten wir Zugverbindungen komplett streichen müssen, was auch nicht im Sinn der Kundinnen und Kunden ist. Freundliche Grüsse

  17. Rolf Dürig

    Guten Tag, wie schon mehrfach in andern Kommentaren erwähnt: das neue Perron 49/50 ist der Gipfel der Kundenunfreundlichkeit. Es ist für mich völlig unverständlich, dass so etwas geplant und umgesetzt wird. Ich bin ein „Eisenbahnerkind“ und bin auch immer gerne Bahn gefahren. Ich bin auch kein ewiger Bahnnörgler. Ich frage mich aber langsam, wohin sich die Bahn entwickelt. Nur ein weiterer Punkt: ich finde die Dauerberieselung mit Werbefilmen in der Unterführung äusserst störend.

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Herr Dürig. Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Es tut mir leid, dass Sie das neue Perron als unfreundlich empfinden. Eigentlich dient das neue Perron den Kundinnen und Kunden aber, da dadurch keine Zugverbindungen gestrichen werden müssen. Mit dem verlängerten Perron und den neuen Gleisen kompensiert die SBB die temporären Gleissperrungen, welche für den Bau der neuen «Unterführung Mitte» sowie für weitere Bauarbeiten im Bahnhof und Knoten Bern nötig sind. Die einzige Alternative zur Perronverlängerung wäre eine massive Ausdünnung des Fahrplanes über viele Jahre gewesen. Heisst: ohne Perronverlängerung hätten wir Zugverbindungen komplett streichen müssen, was auch nicht im Sinn der Kundinnen und Kunden ist. Ich hoffe sehr, dass sie die Freude am Bahnfahren behalten und sich dann auch über den neuen Bahnhof Bern freuen können. Freundliche Grüsse

  18. S. Jeger

    Bin am 28.11. bei Dauerregen das erste Mal auf Gleis 48 angekommen und nach einem Sitzungstag wieder von dort abgefahren. Habe mir vorgestellt, wie dies für alte Leute oder Menschen mit Behinderung wäre! 20 bis 30 Minuten mehr Fusswegzeit müssen für solch einen Reisetag eingeplant werden. Diese Planung sollte zu Gunsten der Reisenden und Pendler aus dem Seeland und dem Jura überdacht werden.

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Frau Jeger. Wir haben Verständnis für den Unmut darüber, dass die Wege im Bahnhof Bern für mache Reisenden nun länger und somit anstrengender sind. Leider kann der Bahnhof nur so ausgebaut werden. Reisenden mit Mobilitätseinschränkungen stehen unsere Handicaphelfer/innen sowie die Bahnhofhilfe gerne zur Verfügung. Wir empfehlen zudem Reisenden mit und ohne Einschränkungen, die auf den Bus oder das Tram umsteigen, die nahgelegenen Haltestellen Schanzenstrasse, Obergericht und Hirschengraben zu benützen. Ab Fahrplanwechsel am 15.12.19 wird übrigens auch die Linie 20 an der Schanzenstrasse halten, weil sie bis in die Länggasse verlängert wird. Wie lange der Fahrplan so gefahren wird, dass diese Verbindungen an den neuen Gleisen halten, ist noch nicht klar. Der Fahrplan ab 2021 ist noch in der Entstehung, abgestimmt auf die dann relevanten Gleissperren in den Gleisen 9 und 10. Sollten sich dann sinnvollere Lösungen für die Reisenden aus dem Seeland und Jura sowie für das gesamte Bahnsystem ermöglichen, würden diese selbstverständlich umgesetzt. Freundliche Grüsse

  19. Siegfried Wetzel

    Warum wurde diese Gangway geknickt an die Welle angeschlossen? Ist es deshalb, weil sie als Provisorium gedacht ist, und so das betroffene Stück der Wellendächer nicht tangiert wurde. Diese Stück müsste später nicht wieder zurückgebaut werden?!

    mit freundlichen Grüßen
    Siegfried Wetzel, Burgdorf

    1. Maria Wieland, SBB

      Guten Tag Herr Wetzel. Vielen Dank für das Interesse. Ein Grund warum das bestehende Wellendach nicht abgebrochen wurde, ist tatsächlich, dass ein allfälliger künftiger Rückbau nicht aufwändig durchgeführt werden müsste. Ein solcher ist aktuell aber nicht geplant und das begehbare Perrondach wird voraussichtlich auch nach Abschluss der Arbeiten zur neuen „Unterführung Mitte“ benötigt und somit in Betrieb bleiben. Ich persönlich freue mich darüber, dass das Wellendach bestehen blieb, da es doch mittlerweile ein Wahrzeichen ist und ins Stadtbild gehört 🙂 Freundliche Grüsse, Maria Wieland

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