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Aktuelle Situation 21. Dezember 2018, 9:05 Uhr

Bohrpfahlarbeiten im Bereich Hirschenpark, Nachtarbeiten 2. Phase

Nachtarbeiten Hirschenpark - aktuelle Termine

Die erste Phase der Nachtarbeiten von Ende November 2018 ist vorbei, die hochkomplexen Bauarbeiten konnten dabei bereits nach drei Nächten fertiggestellt werden. Ursprünglich ist für diese Nachtarbeiten von 10 Nächten ausgegangen worden. Dank dem hohen Engagement der Bauunternehmen (ARGE Baugrube Wildpark), der Planer, Projektleiter sowie allen weiteren Beteiligten konnten die Nachtarbeiten massiv minimiert und ohne Zwischenfälle ausgeführt werden.

Wie angekündigt, ist für die Erstellung der Bohrpfähle eine zweite Phase von Nachtarbeiten vorgesehen. Diese beginnt ab Mitte Januar 2019 und dauert voraussichtlich 8 Nächte. Auch hier konnten die Nachtarbeiten dank Optimierungen in der Planung von ursprünglich 22 Nächten reduziert werden. Nach Abschluss dieser Phase sind vorerst keine Nachtarbeiten mehr geplant.

Für die Ruhestörungen infolge der Bauarbeiten bitten wir um Verständnis.


Nachtarbeiten (Zeitraum):

  • 14./15. bis 25./26. Jan 2019 (Mo/Di bis Fr/Sa, 00.00 bis 05.00 Uhr).

Wichtig:

Aus technischen und organisatorischen Gründen können der Ablauf und die tatsächlich notwendige Anzahl der Nächte wiederum erst während der Ausführungszeit bestimmt werden. Aktuell wird je nach möglichem Ablauf von 8 Nächten in oben genannten Zeitraum ausgegangen. Informationen über die effektiv notwendigen Nächte finden Sie während der Ausführung tagesaktuell hier.

Aktuelle Termine (Stand 15.01.2019):

  • Nächte von 15./16. Jan bis 18./19. Jan 2019
  • Nächte von 21./22. Jan bis 23./24. Jan 2019

Warum können diese Bauarbeiten nicht am Tag durchgeführt werden?

Unterhalb des Hirschenparks verläuft der bestehende Bahnhof-Zufahrtstunnel (Schanzentunnel) des RBS. Infolge des dichten Fahrplantaktes zirkulieren dort täglich zahlreiche Züge – zu Spitzenzeiten fährt ca. alle 3 Minuten ein Zug durch den Tunnel. Aus Sicherheitsgründen können die Bohrarbeiten unmittelbar über dem Tunnelbereich nicht bei laufendem Zugbetrieb durchgeführt werden und müssen während den Zugspausen in ein enges Zeitfenster in der Nacht verlegt werden.

Warum lässt sich im Voraus nicht mit Bestimmtheit sagen, in welchen Nächten effektiv gearbeitet wird?

Bei diesen Bohrpfahlarbeiten handelt es sich um hochkomplexe Bauarbeiten. Jede Bohrung ist anders, wodurch jeweils nicht im Voraus gesagt werden kann, wie lange die Erstellung eines einzelnen Bohrpfahls effektiv dauert. Damit die Züge am nächsten Morgen aber rechtzeitig fahren können, steht jeweils nur ein enges Zeitfenster zur Verfügung, in welchem gearbeitet werden kann. Wenn dieses Zeitfenster durch ist, darf mit gewissen Arbeiten nicht mehr begonnen werden. Keine leichte Aufgabe in Anbetracht der Tatsache, dass es viele äusserliche Faktoren gibt, welche den Baufortschritt beeinflussen können. Rasch kann das ganze Programm auf den Kopf gestellt werden, wenn im Boden plötzlich unerwartete Hindernisse (z.B. Findlinge o.Ä.) auftauchen. Denn auch mit modernsten Mitteln lässt sich die jeweilige Bodenbeschaffenheit auch heute nicht mit 100-prozentiger Genauigkeit vorhersagen.

Was ist eine Bohrpfahlwand?

Die Bohrpfahlwand stellt die Wand der Baugrube dar. Im Hirschenpark wird dabei eine sogenannte offene Bohrpfahlwand gebaut, welche aus unterirdisch erstellten Betonsäulen besteht. Dafür werden Bohrlöcher am Rand der später bis zu 30 Meter tiefen Baugrube in den Boden gebohrt und anschliessend armiert und ausbetoniert. Zusammen mit der einzubringenden Spritzbetonausfachung ergeben die mit Beton gefüllten Bohrlöcher als Ganzes die Wand der Baugrube, welche seitlich zusätzlich fest verankert wird. Sobald die Bohrpfahlwand fertiggestellt ist, kann die Baugrube im Hirschenpark ausgehoben werden.

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